Mit B-Part eröffnet am Gleisdreieck das erste Labor für das Stadtquartier der Zukunft

Dort, wo künftig die „Urbane Mitte Am Gleisdreieck“ entsteht, wurde gestern B-Part, ein temporäres Gebäude in Holzbauweise, vor ca. 200 Gästen feierlich eröffnet.

Berlin, den 29. März 2019 – Direkt am Gleisdreieck-Park gelegen, bietet B-Part ab sofort auf ca. 1.000 qm Raum für Menschen, die die Lebens- und Arbeitswelten von morgen erleben, erforschen und mitgestalten möchten. Das Gebäude besteht zum einen aus der „Hardware“ – dem Holzbau mit rund 100 Plätzen für flexibles, gesundes und inspirierendes Arbeiten sowie der „Software“ – dem im B-Part befindenden „Urban Ideation Lab“. Das „Lab“ bietet sechs kostenfreie, kuratierte Arbeitsplätze basierend auf der Vergabe von Stipendien zur Erforschung zukunftsorientierter Ideen und Lösungen für ein lebenswertes Stadtquartier. Weiterhin beherbergt B-Part ein öffentliches Café und Räumlichkeiten für Kunstausstellungen, ein Outdoor-Fitnessparcours ist geplant. B-Part Am Gleisdreieck erschafft somit wie kein anderes Stadtlabor in Berlin einen Begegnungsort für Nachbarn, Anwohner, Entrepreneure, Projektinteressierte, Kunst-, Sport- und Kulturbegeisterte.

Podiumsdiskussion unter Leitung von Ansgar Oberholz, Speaker v.l.n.r. Dr. Meike Niedbal, Florian Schmidt, Katrin Lompscher und Simon Wöhr
Senatorin Katrin Lompscher spricht über Ideen zur Zukunft Berlins
Außenansicht des B-Part Am Gleisdreieck
Die Personen hinter B-Part v.l.n.r. Marc F. Kimmich, Ansgar Oberholz, Philipp Boy, Janusch Munkwitz, Rüdiger Lange
Der Kunstraum von Kurator Rüdiger Lange, aktuelle Ausstellung: Modell | Skulptur

„Shaping Berlin´s Future“: Inspirierender Austausch zur Gestaltung des zukünftigen Berlins

Katrin Lompscher, Berlins Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen und Marc F. Kimmich, Inhaber der COPRO AG und Gründer von B-Part Am Gleisdreieck, weihten das Gebäude feierlich ein. In ihrer Eröffnungsrede erklärte Katrin Lompscher, welchen Einfluss derartige Projekte für Berlin haben können: „In Berlin werden zurzeit viele Projekte und Quartiere entwickelt. Die „Urbane Mitte Am Gleisdreieck“ schließt eine umfassende städtebauliche Neuordnung im Herzen unserer Stadt ab. Wo früher nur Gleisanlagen waren, gibt es heute neue Wohnungen und einen tollen Park. Das Vorhaben wird in einigen Jahren mit einem vielfältigen Quartierszentrum komplettiert. Das Projekt B-Part als Zwischennutzung bildet dafür den Auftakt und ist ein interessantes Angebot zum Dialog mit allen am Gemeinwohl orientierten Akteuren. Die Stadt von Morgen braucht frische Ideen, viele Partner und neue Kooperationen. Ich freue mich über das Projekt B-Part, weil experimentelle Formen der Stadtentwicklung für unsere Stadt prägend sind und wünsche dem neuen Stadtlabor viel Erfolg.“ Ergänzend dazu sagte Marc F. Kimmich: „Mit B-Part haben wir unser Ziel, neben der Brauerei BRLO einen weiteren standortbereichernden Pionier auf dem Areal ins Leben zu rufen, erreicht. Dahinter steht die Leitidee der Inspiration durch Partizipation. Mit B-Part wollen wir einen positiven Beitrag für die Entwicklung für das Berlin von heute und morgen leisten.“ Vor diesem Hintergrund eröffnete Ansgar Oberholz, New Work Pionier, Co-Founder des St. Oberholz und Betreiber der B-Part-Coworking-Flächen, die Podiumsdiskussion zu der Frage: „Shaping Berlin´s Future – Wie können wir gemeinsam das zukünftige Berlin gestalten?“ Zu den Teilnehmern zählten neben Katrin Lompscher auch Florian Schmidt, Bezirksstadtrat B´90/Die Grünen und Dr. Meike Niedbal, Leiterin Smart City bei der Deutschen Bahn.

B-Part: Blaupause der „Urbanen Mitte Am Gleisdreieck“

„Es war stets unsere Intention, dass die brache Fläche auf dem Gelände der ‚Urbanen Mitte Am Gleisdreieck‘ bis zum Bebauungsstart nicht ungenutzt bleibt und wir den Anwohnern und Interessierten in vielerlei Hinsicht einen Mehrwert bieten“, sagte Marc F. Kimmich. Mit seinen vielfältigen Angeboten vereint B-Part bereits jetzt die Themen, die die „Urbane Mitte Am Gleisdreieck“ künftig prägen werden. Das Projekt ist im kleineren Maßstab das, was die ‚Urbane Mitte Am Gleisdreieck‘ einmal werden soll: ein Ort für Menschen und Unternehmen, die sich verändern, weiterentwickeln und verwirklichen wollen. Ebenso vereint die ‚Urbane Mitte Am Gleisdreieck‘ künftig alle Aspekte des künftigen Lebens und Arbeitens harmonisch miteinander: Neues Arbeiten, Mobilität, geförderte Kunst und Kultur, Digitalisierung sowie vielseitige Sport-Angebote – kurzum: Sie wird ein Stadtquartier mit sozialer Verantwortung, das für die Liebe zum Ort und zur Stadt Berlin steht.

Coworking, Kultur, Sport und Gastronomie unter einem Dach

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion führte der Berliner Kurator Rüdiger Lange durch die Kunstausstellung „Modell & Skulptur“, die den Auftakt für viele weitere Vernissagen darstellte. Für das Innenraumkonzept zeichnete sich Architekt Janusch Munkwitz verantwortlich, der gleichzeitig als Café-Betreiber für das kulinarische Wohl sorgte. Und auch Turner und Olympionike Philipp Boy war vor Ort und gab erste Einblicke in das B-Part Sportkonzept. Als Sportbotschafter der Urbanen Mitte Am Gleisdreieck möchte er die Berliner Bevölkerung und Besucher des Areals am Gleisdreieck-Park für Sport begeistern und ein tolerantes Miteinander fördern. Dass es durch das Konzept von B-Part bereits gelungen ist, erste Nutzer und Interessenten zu verzeichnen, verkündete Ansgar Oberholz: „Mit MAGAZIN haben wir einen ersten festen Mieter gewinnen können, der die B-Part-Kernwerte ideal verkörpert.“ Das Produktdesign-Team des Manufactum-Ablegers entwirft Prototypen für das Wohnen und Arbeiten der Zukunft. „Wir freuen uns, in Zukunft noch viele weitere Start-ups und Entrepreneure unter einem Dach zusammenzubringen,“ resümierte Oberholz.

 

B-Part Am Gleisdreieck
Luckenwalder Str. 6b
10963 Berlin
E-Mail: info@bpart.berlin
Website: bpart.berlin

                                                                                                                                                    

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