Das Werkstattverfahren

Wie alles begann

Am Anfang steht der Dialog – am Ende der Konsens

Mit dem Ziel vor Augen, die Urbane Mitte als ein neues Stadtquartier zu entwickeln, das von allen Seiten nicht nur akzeptiert sondern auch geschätzt wird, eröffnete der Projektentwickler COPRO im November 2014 zum Dialog zum Projekt und seinem Standort.

 

In einem Zeitraum von insgesamt vier Monaten, von November 2014 bis Februar 2015, wurden jeweils drei Fach- und drei Bürgerdialoge durchgeführt. Hier wurden die Grundlagen für die Aufgabenstellung des städtebaulichen Wettbewerbs entwickelt.

In den Fachdialogen diskutierten rund 40 Fachleute aus Wirtschaft, Stadtplanung, Bezirksverwaltung, Politik und Kultur gemeinsam darüber, wie dieser Standort künftig aussehen kann. Dies umfasste auch für das Projekt grundlegende und übergeordnete Fragestellungen.

Im ersten Dialog wurden die Kategorien Städtebau, Nutzungen, Verkehr und Identität als Schwerpunkte für die Urbane Mitte identifiziert. Diese wurden während des zweiten Dialogs vertieft. Den Standort künftig prägende Merkmale wurden festgelegt, das Leitmotiv geboren: Die Urbane Mitte soll ein Ort für das Arbeiten und Leben im 21. Jahrhundert werden.

Der dritte Fachdialog diente der Vorstellung und Diskussion verschiedener Lösungsansätze für die Aspekte Nutzungen, Städtebau, Identität und Infrastruktur. Zu fast allen Themen konnte ein Konsens gefunden werden.

 

Wie wollen und werden wir in Zukunft leben und arbeiten?

Fragestellung in den Fach- und Bürgerdialogen

 

 

Den Fachdialogen folgte jeweils ein Bürgerdialog. Interessierte Bürger erhielten im Rahmen dieser Dialoge die Möglichkeit, konstruktiv die Vorschläge der Experten zu diskutieren und durch eigene Ideen und Wünsche zu ergänzen. Auch kritische Äußerungen flossen mit ein. Infoflyer, Werbeplakate, die eigens für das Projekt erstellte Website und ein Kaffee-Mobil riefen zur Teilnahme an den Werkstattverfahren auf und informierten ausführlich über das Projekt.

 

 

Das Ergebnis des rund fünfmonatigen Werkstattverfahrens war ein Konsenskonzept zu den Themen Nutzungen, Erschließung und Höhengestaltung. Es bildete die Grundlage für den nachfolgenden städtebaulichen Wettbewerb.

 

Die Ergebnisse der Verfahren

Zur Sicherstellung der Transparenz wurden die Bürger- und Fachdialoge ausführlich dokumentiert und der Öffentlichkeit zum Download zur Verfügung gestellt.

 

                                                                                                                                                    

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