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Grundlagen für ein neues Stück Stadt

Städtebaulich - architektonischer Wettbewerb Urbane Mitte entschieden

Nach einer intensiven und konstruktiven Jurysitzung zum städtebaulichen Planungswettbewerb teilen sich die Berliner Architekturbüros COBE Berlin und Ortner & Ortner Baukunst den ersten Platz. Die Entwürfe der beiden Büros setzten sich einstimmig gegen die fünf weiteren vorgestellten Konzepte der zweiten Wettbewerbsphase durch. Die Jurymitglieder und der Auslober waren von der hohen Qualität aller sieben Lösungsvorschläge für die Schaffung eines lebendigen und nachhaltigen Stadtquartiers am Berliner Gleisdreieck begeistert.

Die Mitglieder des Preisgerichts betonen, dass es den Architekturbüros COBE Berlin und Ortner & Ortner Baukunst am besten gelungen sei, die Identität, Geschichte sowie die Werte des Ortes und seines Umfelds zu berücksichtigen. An diesem Ort entstehe nicht nur ein zukunftsweisendes, lebendiges Quartier, sondern auch ein neues Herzstück für Berlin, das Alt und Neu verbindet. Prof. Dr. Vanessa Miriam Carlow von COBE Berlin erklärt: „Hyper-urban, super metropolitan, von internationaler Ausstrahlung und mit hohem lokalen Wiedererkennungswert – das sind unsere Leitideen für die Urbane Mitte am Gleisdreieck.“ Markus Penell, Gesellschafter von Ortner & Ortner ergänzt „Aus Logik und Restriktion der Bahn, aus den urbanen Bezügen und Verbindungen entsteht in einem dichten Ensemble vielfältiger Baukörper und öffentlicher Räume ein Stadtviertel eigener Prägung: markant und gemischt, aber auch durchlässig und luftig zum Park.“

Das Areal eignet sich vorwiegend für die Nutzung als Büro- und Gewerberäume. Daneben sollen auch Einrichtungen für Kunst und Kultur einziehen sowie Raum für alternative Sportangebote geschaffen werden. „Entscheidend für die Auswahl der beiden Siegerkonzepte war die Vorgabe zur Entstehung eines lebendigen Stadtquartiers“, sagt Senatsbaudirektorin und Mitglied der Wettbewerbsjury Regula Lüscher. „Beide ausgewählten Entwürfe haben das in herausragender Weise umgesetzt.“

Darüber hinaus wurden die Entwürfe der Büros Ingenhoven Architects und Sauerbruch + Hutton mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Am 26. April 2016 fiel dann auch nach Würdigung der Rückläufe aus den ersten Beteiligungsschritten zum Bebauungsplanverfahren die Entscheidung, dass die Arbeit von Ortner & Ortner Baukunst als Basis für den Masterplan dienen soll. Bis Anfang 2017 wird auf dieser Grundlage das weitere Bebauungsplanverfahren bearbeitet. 2018 soll der Baubeginn erfolgen.

Wettbewerbsverfahren

Im laufenden Entwicklungsverfahren wurde mit dem städtebaulich Planungswettbewerb die Grundlage für das weitere Bebauungsplanverfahren gewonnen. Insgesamt 25 renommierte regionale, nationale und internationale Architektur- und Stadtplanungsbüros wurden eingeladen, für den Standort Urbane Mitte zukunftsfähige städtebaulich-architektonische Konzepte zu entwickeln – zukunftsfähig insbesondere in ökologischer, wirtschaftlicher und sozial-räumlicher Hinsicht. 22 Arbeiten wurden eingereicht.

Der Wettbewerb folgte den Richtlinien der RPW 2013 (Richtlinie für Planungswettbewerbe) und wurde in zwei Phasen anonym durchgeführt. Die Teilnehmer sollten dabei auf Basis des bereits festgelegten Konsenskonzepts, die baulichen Voraussetzungen für einen passenden, vielfältigen und das Quartier bereichernden „Nutzungsmix“ schaffen. Selbstverständlich sind dabei auch architektonische Aspekte, wie die städtebauliche Einfügung oder die Anmutung und Wirkung der zukünftigen Baukörper und Räume, zu berücksichtigen.

An der ersten Phase (01.07.2015 – 13.08.2015) nahmen insgesamt 22 Büros teil. Im Anschluss an die Bearbeitungsphase überprüfte ein unabhängiges Team erfahrener Vorprüfer die Entwürfe insbesondere auf ihre grundsätzliche Realisierbarkeit. Eine renommiert besetzte Jury, bestehend aus Fachleuten der Disziplinen Architektur und Stadtplanung (Fachpreisrichter) sowie Experten, die sich besonders gut mit dem Projekt selbst und den Verhältnissen vor Ort auskennen (Sachpreisrichter), beurteilt en im Anschluss alle Arbeiten und wählten sieben Entwürfe für die zweite Phase. In der zweiten Phase wiederholte sich das Prozedere in ähnlicher Art und Weise. Während der Bearbeitung hatten die Architekten und Stadtplaner die Gelegenheit, ihre bestehenden Entwürfe weiter auszuarbeiten. Im Rahmen der zweiten Jurysitzung am 20. November 2015 wurde dann der Sieger des Wettbewerbs bestimmt.

  • Start Phase 1:                        Juli 2015
  • Jurysitzung Phase 1:            11.09.2015
  • Start Phase 2:                        12.09.2015
  • Jurysitzung Phase 2:            20.11.2015
  • Ausstellung der Arbeiten:  03.-05.12.2015

Teilnehmer

Mitreden weiterhin erwünscht

Es ist das Ziel, stets zeitnah die Öffentlichkeit und interessierte Bürger einzubinden.

Deshalb hat zum Ende der Bearbeitung der Phase 2 eine Veranstaltung stattgefunden, bei der Vertreter der Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit hatten, die sieben verbleibenden Entwürfe zu begutachten und zu kommentieren.

Im Bereich Ergebnisse finden Sie weitere Informationen.