DAM-Preis 2019: Nominierung für BRLO Brwhouse

Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) hat das BRLO Brwhouse des Berliner Architekturbüros GRAFT für den DAM PREIS 2019 nominiert. Mit dem Preis zeichnet das Deutsche Architekturmuseum seit 2007 jährlich „bemerkenswerte Gebäude und Ensembles“ aus.

Die Craft-Beer-Marke ist seit Sommer 2016 als Pioniernutzer auf dem Urbanen Mitte Areal und hat sich seitdem zu einer festen Größe am Gleisdreieck entwickelt. Mit derartigen kulturellen und gastronomischen Pioniernutzungen wird der Ort bereits vor Bebauungsstart für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. „Hier zeigt sich, wie sich Gastronomie, Freizeit und urbane Gemeinschaft im Herzen Berlins anfühlen und welches soziale Potenzial in diesem besonderen Ort steckt“, sagt Marc F. Kimmich, CEO der COPRO AG.

Das Besondere an dem Bau: Das komplette Gebäude wurde aus Überseecontainern gebaut. Damit hat das BRLO Brwhouse ein mobiles und temporäres Food-Konzept auf der Urbanen Mitte Berlin erschaffen, das durch seine moderne Geradlinigkeit auffällt und mit seiner modernen Brauhausgastronomie überzeugt.

 

Lebensweisheit / Wisdom, Foto: ©Seren Dal
Braukessel / Brewing kettle, Foto: ©Seren Dal
Innenraum / Interior of the brewery BRLO, Foto: ©Seren Dal

Vor dem Gebäude befindet sich ein Pop-up Biergarten mit Parkanschluss. Außerdem bietet die Fläche rund um das BRLO Brwhouse Raum für unterschiedlichste kulturelle Events. Im Inneren werden kulinarische Spezialitäten der Brauhausküche angeboten, die dem Restaurant im vergangenen Jahr die Auszeichnung „Berliner Szenerestaurant 2017“ eingebracht haben. Zu den Speisen wird das hauseigene Bier serviert. Neben den eigenen Stammsorten wie „Helles“ oder „Porter“ werden im BRLO Brwhouse auch Craft-Biere von befreundeten Brauern und internationalen Brauereien ausgeschenkt.

Das Deutsche Architekturmuseum ist ein wesentlicher Beobachter und Reflektor der architektonischen und städtebaulichen Entwicklungen in Deutschland. Der DAM-Preis ist einer der renommiertesten Architektur-Preise Deutschlands. Nach einer Besichtigung seitens der Experten-Jury unter Vorsitz von Fritz Auer (Auer Weber) wird das Preisträgerprojekt unter den Finalisten ermittelt und Ende Januar 2019 bekanntgegeben.

 

Fotos: ©Seren Dal

                                                                                                                                                    

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